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Fotos Inferno 2007 in Ischgl
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Das war Frejn’s Inferno 2007
Nach dem Riders-Meeting auf der Idalp stehen um Punkt zwölf Uhr alle Snowboarder und Freeskier am Start und warten auf das Kommando, das durch eine kleine Lawinen-Sprengung erfolgt. Kaum ertönt der dumpfe Knall sind auch schon alle auf ihrem individuellen Weg ins Tal, und außer viel Schneestaub ist ein paar Sekunden lang nicht viel zusehen, was auch für die Teilnehmer die Suche nach einem guten Track talwärts erschwert. Schon bald setzen sich auf der selektiven Abfahrt aber die Könner von der restlichen Gruppe ab und gewinnen Meter für Meter an Vorsprung. Das letzte Viertel der Strecke besteht aus einem längeren Ziehweg, auf dem so mancher mit guter Kondition noch ein paar Plätze gut machen kann. Denn das Ende des Weges ist sehr flach, was vor allem für die Snowboarder von Nachteil ist. Sie schnallen meist ihr Board ab und legen die letzten Meter zu Fuß zurück, bis sie völlig außer Atem das Ziel erreichen. Nach einer halben Stunde Pause machen sich aber alle Inferno-Teilnehmer gleich noch einmal auf den Weg zum Start, denn auf dem Programm steht ein zweiter Lauf, der wieder durch den Wald führt, auch wenn sich die Wolken mittlerweile aufgelockert haben und die Sonne für perfekte Sichtverhältnisse sorgt. Beim zweiten Run merkt man einigen schon an, dass sie konditionell am Limit sind. Die letzten Schritte zu Fuß durch den mittlerweile weichen Schnee fordern bei manchen die letzten Kraftreserven. Doch der Jubel, mit dem die Freerider beim Zieleinlauf empfangen werden, macht die Mühen wieder schnell zu Schnee von gestern. Schnellster des Tages bei den Snowboardern ist nun schon zum vierten Mal Ralph Castelberg aus der Schweiz. „Auch wenn ich nun schon ein paar Mal hier gewonnen habe, bedeutet mir der Sieg viel. Denn das ist ein Event von Freeridern für Freerider, und das ist mir sehr wichtig“, meint der strahlende Sieger aus Zürich. Die Ränge zwei und drei belegen zwei Pinzgauer: El Gustel Schoberleitner und Roland Hofer. Bei den ‚Girls on Board’ gewinnt die Schweizerin Nina Hitz vor der Salzburgerin Christine Innerhofer und Daniela Bodner aus Innsbruck. In der Disziplin Schi geht bei den Herren wieder ein Schweizer als erster über die Ziellinie. Beat Walker siegt vor dem Kärntner Walter Fortenpointner. Platz drei geht an den in Innsbruck lebenden Tschechen Erik Straznicky. Und auch bei den Schidamen holt sich mit Nadja Cadenazzi eine Schweizerin den Sieg. Zweite am Podium wird die Oberösterreicherin Andrea Winter vor Bernadette Berg aus Luxemburg. Nach so viel sportlichem Einsatz geht es gegen 15:00 Uhr endlich zum gemütlichen Teil des Events über, das sich jeder einzelne Teilnehmer mehr als verdient hat. Für das bereits legendäre Chill&Grill nach dem Rennen hat Ischgl Eventmanager Peter Reiner heuer einen ganz besonderen Ort ausfindig gemacht, der für die naturverbundene Freeride-Szene nicht perfekter sein könnte. An dem idyllischen Plätzchen in der Nähe der Mittelstation der Silvrettabahn wird rund um ein großes Lagerfeuer mit kühlem Bier und Feinstem vom Grill bei bester Stimmung bis lange nach Sonnenuntergang gefeiert und Ideen für das nächste Inferno geschmiedet.
Die Ergebnisse, Frejn’s Inferno Ischgl, 31.03.07:
Fotos © Martin Lugger / Red Bull Video 2007 Unter den unteren Links könnt ihr 1'5" min Inferno expandiert!! Nach mehreren Jahren Inferno am Arlberg, und einem erfolgreichen Wechsel nach Ischgl kommen nun die nächsten Schritte. Zum einen werden wir im Februar in Ischgl das erste Mal auch Schifahrer am Start haben und zum zweiten expandieren wir nach Osten und werden im März in den Rumänischen Karpaten das erste Frejns Inferno organisieren. (weiter lesen) |