|
Aller guten Dinge sind drei!
Frejn’s Freeride Inferno
8. April 2006, Ischgl
Der dritte Termin für das diesjährige Inferno war nicht nur wettertechnisch ein Griff ins Volle – die Frühlingssonne begleitete die Boarder den ganzen Tag und ungetrübt über zwei Durchgänge. Der Schweizer Ralph Castelberg war nach 2003 und 2005 wiederum unschlagbar und konnte das Rennen zum dritten Mal für sich entscheiden.
Der Fußmarsch zum Start des ersten Durchgangs forderte den Teilnehmern bereits eine erste Bewährungsprobe ab. Eine kurze Verschnaufpause später ging es nach dem Massenstart dennoch wieder mit voller Power den Berg hinunter. Zum Einfahren und Aufwärmen sollte dieser erste Run dienen und den Longboard-Fahrern zum leichten Vorteil gereichen. Ralph Castelberg war der erste, der seinen Starnummernball in die Röhre bugsierte.
Als höllisch sollte sich der zweite, selektivere Run erweisen. Wiederum standen in etwa 1.000 Höhenmeter an, doch dieses Mal war umso mehr Fahrkönnen und körperliche Ausdauer gefragt. Schließlich nahm man an einem Rennen von extremem Format teil, in einem Gebiet, das nicht nur zahlreiche Pro-Tour Stopps, Europa- und Weltmeisterschaften ausgetragen hat, sondern auch über ein weitläufiges Backcountry verfügt. Felsen, Rinnen und nur wenige Richtungstore wiesen den Fahrern den richtigen Weg ins endgültige Ziel. Wiederum war es der Davoser, der hier die Nase vorn hatte: „Ein hartes Rennen, das ich immer wieder gern bestreite und natürlich auch gewinne!“
Im Endklassement reihten sich zwei Locals – Heinrich Ganahl und Christian Vogt – hinter den dreifachen Inferno Sieger. „Auch wenn der Streckenverlauf erst am Start bekannt gegeben wird, haben die Einheimischen bei dieser Art Rennen immer einen gewissen Vorteil“, freut sich Organisator Martin Freinademetz über den gelungenen Renntag.
Ergebnis, Herren
1. Ralph Castelberg Davos, SUI
2. Heinrich Ganahl Ischgl, AUT
3. Christian Vogt Ischgl, AUT
Der weibliche Teilnehmerkreis zeigte sich sehr stark, ließ so manch hart gesottenen Boarder hinter sich und reihte sich in der Männerwertung im Mittelfeld ein.
Ergebnis Damen
1. Christine Innerhofer Neukirchen, AUT
2. Bernadette Schapler Partenen, AUT
3. Liz Kristoferitsch Innsbruck, AUT
Da dem Wort Stehvermögen in diesem Rennen eine völlig neuen Bedeutung zu Teil wird, boten Organisation und Ausrichter den Teilnehmern im Anschluss an die Siegerehrung ein mittlerweile legendäres BBQ am Berg mit chilligem Sound und Bergsonne pur.
|